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J.S. Bach Matthäuspassion am 27. März 2010
Fotoimpressionen
  Susanne Langbein, Sopran, Sabine Staudinger, Alt
  Susanne Langbein, Sopran, rechts im Duett mit Sabine Staudinger, Alt

Nr. 13. ARIE Sopran
Ich will dir mein Herze schenken,
senke dich, mein Heil, hinein.
Ich will mich in dir versenken,
ist dir gleich die Welt zu klein,
ei, so sollst du mir allein
mehr als Welt und Himmel sein.

Nr. 48. REZITATIV Sopran
Er hat uns allen wohlgetan,
den Blinden gab er das Gesicht,
die Lahmen macht' er gehend,
er sagt' uns seines Vaters Wort,
er trieb die Teufel fort,
Betrübte hat er aufgericht',
er nahm die Sünder auf und an,
sonst hat mein Jesus nichts getan.


Nr. 49. ARIE Sopran
Aus Liebe will mein Heiland sterben,
von einer Sünde weiß er nichts.
Daß das ewige Verderben
und die Strafe des Gerichts
nicht auf meiner Seele bliebe.
Felix Schrödinger, Tenor

Felix Schrödinger, Tenor

Felix Schrödinger, Tenor, hatte wohl die schwierigste Aufgabe zu meistern:
die Rolle des Evangelisten.

 
  Georg Jöchle, Bariton, überzeugte die Zuhörer als Petrus, Judas und Pilatus.
   
 

Thomas RufThomas Ruf, Bass, als Jesus.

JESUS: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchet, der wird mich verraten. Des Menschen Sohn gehet zwar dahin, wie von ihm geschrieben stehet; doch wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird, es wäre ihm besser, daß derselbige Mensch noch nie geboren wäre.
EVANGELIST: Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach:
JUDAS: Bin ich's, Rabbi?
EVANGELIST: Er sprach zu ihm:
JESUS: Du sagest's.
EVANGELIST: Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankete und brach's, und gab's den Jüngern und sprach:
JESUS: Nehmet, esset, das ist mein Leib.
EVANGELIST: Und er nahm den Kelch, und dankete, gab ihnen den und sprach:
JESUS: Trinket alle daraus, das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch, ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken, bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.

 

Robert SellierRobert Sellier, Tenor

Robert Sellier, Tenor

34. REZITATIV Tenor
Mein Jesus schweigt
zu falschen Lügen stille,
um uns damit zu zeigen,
daß sein Erbarmens voller Wille
vor uns zum Leiden sei geneigt,
und daß wir in dergleichen Pein
ihm sollen ähnlich sein,
und in Verfolgung stille schweigen.

35. ARIE Tenor
Geduld, wenn mich falsche Zungen stechen.
Leid ich wider meine Schuld
Schimpf und Spott,
ei, so mag der liebe Gott
meines Herzens Unschuld rächen
 
Sabine Staudinger, Alt 39. ARIE Alt
Erbarme dich mein Gott, um meiner Zähren willen.
Schaue hier, Herz und Auge weint vor dir
bitterlich.

52. ARIE Alt
Können Tränen meiner Wangen
nichts erlangen, o so nehmt mein Herz hinein.
Aber laßt es bei den Fluten,
wenn die Wunden milde bluten,
auch die Opferschale sein.

60. CHOR und ARIE Alt
Sehet, Jesus hat die Hand,
uns zu fassen ausgespannt,
kommt,(Chor: wohin?) in Jesu Armen
sucht Erlösung, nehmt Erbarmen,
suchet, (Chor: wo?) in Jesu Armen,
lebet, sterbet, ruhet hier, ihr verlaßnen Küchlein ihr,
bleibet, (Chor: wo?) in Jesu Armen.

Sabine Staudinger sang mit beeindruckender Empathie die sehr berührenden Alt-Arien. 
 
64. REZITATIV Bass (Christian Eberl, Bariton)
Am Abend da es kühle war,
ward Adams Fallen offenbar,
am Abend drücket ihn der Heiland nieder,
am Abend kam die Taube wieder
und trug ein Ölblatt in dem Munde,
o schöne Zeit, o Abendstunde!
Der Friedensschluß ist nun mit Gott gemacht;
denn Jesus hat sein Kreuz vollbracht,
sein Leichnam kömmt zur Ruh,
ach, liebe Seele, bitte du,
geh, lasse dir den toten Jesum schenken,
o heilsames, o köstlichs Angedenken!
65. ARIE Bass
(Christian Eberl, Bariton)

Mache dich, mein Herze, rein,
ich will Jesum selbst begraben.
Denn er soll nunmehr in mir
für und für
seine süße Ruhe haben,
Welt, geh aus, laß Jesum ein.

   
  Oratorienchor Heimstetten68. Schlusschor
Wir setzen uns mit Tränen nieder
und rufen dir im Grabe zu,
ruhe sanfte, sanfte ruh.
Ruht, ihr ausgesognen Glieder,
euer Grab und Leichenstein
soll dem ängstlichen Gewissen
ein bequemes Ruhekissen
und der Seelen Ruhstatt sein,
höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.
   
 

 

Fotos: Willi Schabmair

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