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  Passionskonzert „Stabat Mater” von Anton Dvorák
am 24. März 2012
 

Oratorienchor Heimstetten Dvorak Stabat Mater

   
 
Die Solisten der Dvorák Stabat Mater
Manuela Schmid, Sopran Anja Bier, Alt
Manuela Schmid, Sopran
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Anja Bier , Alt
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Gustavo M. Sanchez, Tenor Derrick Ballard, Bass
Gustavo Martin Sánchez, Tenor
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Derrick Ballard, Bass
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  Inhalt der Stabat Mater
 
   
1. Quartett, Chor
Stabat Mater dolorosa
Juxta crucem lacrimosa,
Dum pendebat filius.
Cuius animam gementem
Contristantem et dolentem
Pertransivit gladius.

O quam tristis et afflicta
Fuit illa benedicta
Mater Unigeniti

Quae maerebat et dolebat,
Pia Mater, dum videbat
Nati poenas incliti.

2. Quartett
Quis est homo, qui non fleret
Matrem Christi si videret
In tanto supplicio?

Quis non posset contristari
Piam matrem contemplari
Dolentem cum filio?

Pro peccatis suae gentis
Jesum vidit in tormentis
Et flagellis subditum

Vidi suum dulcem natum
Morientem desolatum
Cum emisit spiritum.

3. Chor
Eia Mater, fons amoris
Me sentire vim doloris
Fac, ut tecum lugeam

4. Bass solo, Chor
Fac, ut ardeam cor meum
In amando Christum Deum
Ut sibi conplaceam.
Sancta Mater, istud agas,
Crucifixi fige plagas
Cordi meo valide;

5. Chor
Tui nati vulnerati
Iam dignati pro me pat
Poenas mecum divide!

6. Tenor solo, Chor
Fac me vere tecum flere
Crucifixo condolere
Donec ego vixero.
Juxta crucem tecum stare
Te libenter sociare
In planctu desidero.

7. Chor
Virgo virginum praeclara,
Mihi jam non sis amara,
Fac me tecum plangere.

8. Duett
Fac, ut portem Christi mortem
Passionis eius sortem,
Et plagas recolere.
Fac me plagis vulnerari
Cruce hac inebriari
Ob amorem filii.

9. Alt solo
Inflammatus et accensus
Per te, virgo, sim defensus
In die judicii.
Fac me cruce custodiri
Morte Christi praemuniri
Confoveri gratia.

10. Quartett, Chor
Quando corpus morietur,
Fac, ut animae donetur
Paradisi gloria.

Amen.


Christi Mutter stand mit Schmerzen
bei dem Kreuz und weint von Herzen,
als ihr lieber Sohn da hing.
Durch die Seele voller Trauer,
schneidend unter Todesschauer,
jetzt das Schwert des Leidens ging.

Welch ein Weh der Auserkornen,
Da sie sah den Eingebornen,
Wie er mit dem Tode rang.

Angst und Trauer, Qual und Bangen,
Alles Leid hielt sie umfangen,
Das nur je ein Herz durchdrang.


Wer könnt' ohne Tränen sehen
Christi Mutter also stehe
In so tiefen Jammers Not?

Wer nicht mit der Mutter weinen,
Seinen Schmerz mit ihrem einen
Leidend bei des Sohnes Tod?

Ach, für seiner Brüder Schulden
Sah sie Jesus Marter dulden,
Geißeln, Dornen, Spott und Hohn.

Sah ihn trostlos und verlassen
An dem blut'gen Kreuz erblassen,
Ihren lieben, einz'gen Sohn.


Gib, o Mutter, Born der Liebe,
Daß ich mich mit Dir betrübe,
Daß ich fühl' die Schmerzen Dein.


Daß mein Herz vor Lieb' entbrenne,
Daß ich nur noch Jesus kenne,
Daß ich liebe Gott allein.
Heil'ge Mutter, drück die Wunden,
Die Dein Sohn am Kreuz empfunden,
Tief in meine Seele ein.


Ach, das Blut, das er vergossen,
Ist für mich dahingeflossen;
Lass mich teilen seine Pein.


Lass mich mit Dir herzlich weinen,
Ganz mit Jesu Leid vereinen,
Solang hier mein Leben währt.
Unterm Kreuz mit Dir zu stehen,
dort zu teilen Deine Wehen,
Ist es, was mein Herz begehrt.


O Du Jungfrau der Jungfrauen,
Woll'st in Gnaden mich anschauen,
Lass mich teilen Deinen Schmerz.


Lass mich Christi Tod und Leiden,
Marter, Angst und bittres Scheiden
Fühlen wie Dein Mutterherz.
Mach, am Kreuze hingesunken,
Mich von Christi Blute trunken
Und von seinen Wunden wund.


Daß nicht zu der ew'gen Flamme
Der Gerichtstag mich verdamme,
Sprech' für mich Dein reiner Mund.
Christus, um der Mutter Leiden
Gib mir einst des Sieges Freuden
Nach des Erdenlebens Streit.


Jesus, wenn mein Leib wird sterben, Lass dann meine Seele erben
Deines Himmels Seligkeit.

Amen.

 

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  © Chorfoto: Willi Schabmair, Portraits: Eleonore Peters
 

 

 

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